Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist das gezielte Behandeln einer psychischen Erkrankung, psychischer Folgen von körperlichen Erkrankungen oder von Problemen der Lebensführung mit Hilfe von systematischen Methoden (mehr dazu bei Wikipedia ). Ein Psychotherapeut hilft Ihnen, eine Verminderung oder Heilung von seelischem bzw. körperlichem Leiden zu erreichen.

In der Regel findet die Behandlung als Gespräch zwischen Patient und Psychotherapeut statt, aber auch eine Vielzahl von anderen Interventionen (z.B. Verhaltensübungen oder Entspannungsmethoden) sind psychotherapeutische Maßnahmen. Einer der zentralen Therapieansätze ist heute die kognitive Verhaltenstherapie.

Die Bezeichnung Psychotherapeut darf in Deutschland nur von Psychologischen Psychotherapeuten sowie Ärzten mit Psychotherapie-Ausbildung geführt werden. Hierzu bedarf es neben dem Psychologie- oder Medizinstudium einer mehrjährigen Ausbildung zum Psychotherapeuten mit anschließendem Staatsexamen. Die Berufsaufsicht erfolgt durch die Psychotherapeutenkammern.


Wann ist eine Psychotherapie notwendig?

Wenn Sie das Gefühl haben, überfordert zu sein und alleine nicht weiterzukommen, kann eine Psychotherapie angebracht sein. Auch wenn bestimmte Beschwerden (z.B. Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen) vorliegen, können dies Hinweise auf eine psychische Problematik sein, die durch eine Psychotherapie gelindert oder geheilt werden kann.

Depression
Depressive Menschen fühlen sich oft vom Unglück verfolgt.

Auch immer wiederkehrende Probleme mit nahestehenden Menschen, zwischenmenschliche Probleme im Arbeitsbereich oder mit der Leistung in der Arbeit können solche Hinweise sein.

Weitere Anhaltspunkte können auch die folgenden Gefühle sein:

  • Niedergeschlagenheit, die auch bei positiven Ereignissen unverändert bleibt und für die es keine konkrete Ursache gibt
  • Das Empfinden, interesse- und freudlos zu sein, sich kraftlos zu fühlen
  • Ständiges Ängstlichsein oder plötzliche Angstanfälle, Furcht vor bestimmten Objekten oder Situationen
  • Besonders ausgeprägte berufliche und/oder familiäre Erschöpfung, häufige Frustrationen, zu hohe persönliche Erwartungen an eigene Leistungen, häufige Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, das Gefühl, ausgebrannt zu sein.
  • Schwierigkeiten, sich an neue Lebensumstände anzupassen, Angst vor Veränderungen, Perspektiv- und Orientierungslosigkeit, Entscheidungsschwierigkeiten
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